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Muskelkater

Wer sich untrainiert und unvorbereitet zu größeren sportlichen Aktivitäten hinreißen läßt, bekommt spätestens am nächsten Tag die Quittung in Form von schmerzhaftem Muskelkater und schmerzhafter Bewegungseinschränkung.

Muskelkater ist nicht nur schmerzhaft und schränkt die Beweglichkeit ein,sondern er ist auch ein spezifischer Ausdruck für eine plötzliche Überforderung des Muskels oder einer Muskelgruppe. Nach aktuellen Erkenntnissen führt dies zu kleinsten Muskelfaserverletzungen, die sich überaus schmerzhaft äußern.

Hat man über viele Monate keine sportlichen Aktivitäten durchgeführt, wird es bei fast allen Menschen unweigerlich zu einem Muskelkater kommen. Es haben sich in der Muskulatur dann Stoffwechselschlacken angereichert, die mit der Durchblutung nicht so rasch abtransportiert werden können. Der sich daraus entwickelnde Muskelkater wird im allgemeinen über einige Tage anhalten (i.a. maximal 3 Tage)

Vorbeugung

Es wird allen Freizeitsportlern empfohlen - Leistungssportler kennen das Phänomen und verhalten sich meist entsprechend richtig - daß sie ihre eingerostete Muskulatur vor jeder sportlichen Belastung vorbereiten und erwärmen.

Gleichgültig welchen Sport man nun betreiben will, ob man Lauftraining im Freien absolviert oder seine abendlichen Übungen auf dem häuslichen Trimm-Gerät durchführt, jeder Muskel muß auf die jeweilige Belastung vorbereitet werden.

Die beste Vorbeugung bleibt allerdings, wenn man sich in die erfahrenen Hände von Trainern und Übungsleitern begibt, denn diese wissen sehr genau worauf man gerade als Anfänger zu achten hat und vor allem wie hoch der Organismus und die Muskulatur beansprucht werden kann und darf. Sie richten das Training eines (Wieder-) Anfängers genau auf seinen aktuellen Leistungsstand aus, um so Verletzungen zu vermeiden.

Behandlung

Insgesamt hat sich Wärme bei der Behandlung von Muskelkater als sehr hilfreich erwiesen. Ein Saunabesuch direkt nach dem Sport kann das Ausmaß des Muskelkaters in Grenzen halten.

Ähnlich wirkt auch ein wärmendes Bad, besonders wenn man entspannende Zusätze wie Kmpfer, Rosmarin oder Eukalyptus in das Badewasser gibt.

Massagen sind wohl eine der verbreitetsten Behandlungsmethoden. Sie bewirken eine stärkere Durchblutung und damit auch eine schnellere Entschlackung der beanspruchten Muskelpartien.

Eines der besten Behandlungsmittel ist und bleibt die erneute sportliche Betätigung der Muskulatur. Die Beanspruchung sollte allerding nur ganz locker ausfallen und keineswegs die Muskulatur erneut stark belasten. Sie dient ebenfalls nur der besseren Durchblutung und damit der Entschlackung der Muskulatur. Es reichen bereits 15 Minuten sportlicher Betätigung (z.B. Jogging oder Schwimmen) die durch Lockerungsübungen (leichte Gymnastik) ergänzt wird.